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Jugendkreuzweg zur Morgensternhöhe

1. Missionsreise des Paulus

 

Station 2: Antiochia Teil 1

Apg 13,13-43

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Paulus und Barnabas reisten weiter nach Antiochien in Pisidien. Dort gingen beide am Sabbat zum Gottesdienst in die Synagoge. Der Synagogenleiter sagte, dass derjenige, der noch ein ermutigendes Wort hat, dieses gerne sagen könne. Paulus stand auf und erzählte ihnen von Jesus Christus. Dabei fasste Paulus die komplette Geschichte des Volkes Israel zusammen: der Aufenthalt der Israeliten in Ägypten, der Auszug, die Landnahme im verheißenen Land, die Richterzeit und die Königszeit bis König David. Paulus erklärt, dass Jesus ein Nachfahre Davids und der Retter der Welt ist. Im Anschluss zeigt Paulus, dass Jesus unschuldig zum Tod verurteilt wurde und am dritten Tag von den Toten auferstanden ist. Damit erfüllt Jesus die Verheißungen und Prophezeiungen als Messias. Außerdem macht Paulus deutlich, dass sich Jesus mehreren Menschen nach seiner Auferstehung gezeigt hat und es dafür Zeugen gibt. Der Glaube an Jesus macht uns vor Gott gerecht, nicht das Gesetz des Mose. Nachdem Paulus das erzählt hat, wollten viele davon mehr erfahren und folgten Paulus und Barnabas.

Im Christentum fällt und steht alles mit der Person Jesu. Jesus ist derjenige, in dem sich sämtliche Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Paulus verweist deswegen in seiner Rede u.a. auf König David und die Verheißung, dass einer seiner Nachfahren der Retter ist. Du kannst gerne den Bibeltext selbstständig nochmal lesen und vor allem die Verse 32 bis 37 beachten, da führt Paulus weitere Beispiele an.

An diesem Punkt möchte ich dich fragen: Wer ist Jesus für dich? Ist Jesus der verheißene Retter? Ist er wirklich von den Toten auferstanden? Gab es ihn überhaupt?

Jesus ist auf jeden Fall eine historische Person, denn auch außerbiblische Quellen erwähnen ihn (z.B. der jüdische Historiker Flavius Josephus oder der Kaiser Claudius).

An der Frage, ob Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist, hängt letztendlich alles. Paulus schreibt bereits im 1. Korintherbrief 15,17-19: „Wenn aber Christus nicht auferweckt wurde, dann ist euer Glaube vergeblich. Dann seid ihr immer noch Sünder. Dann sind also auch die verloren, die im Vertrauen auf Christus gestorben sind. Wenn wir nur für dieses Leben auf Christus hoffen, sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen.“

Ohne Jesus, der für unsere Schuld gestorben ist, hätten wir keine Möglichkeit zu Gott zu kommen und hätten somit auch kein Leben nach dem Tod. Diese frohe Botschaft, dass Jesus auferstanden ist, verkünden Paulus und Barnabas. Dabei spielt es in erster Linie keine Rolle, ob man alle biblischen Gebote hält, sondern zuallererst macht der Glaube an Jesus vor Gott gerecht.

Du stehst gerade am Friedhof bzw. bist vorhin daran vorbeigelaufen. Was würde sich für dich ändern, wenn du wüsstest, dass es nicht am Grab endet? Welche Dimension hätte es für dieses bzw. für das zukünftige Leben? Wie stellst du dir das Leben bei Gott im Himmel vor?